BCM Skiweekend 1998

in Champéry

Der Reporter in Action

 

Im letzten Jahr lautete das Motto "verlorengehen" - dieses Jahr sollte es das Skiweekend der Extreme werden. Doch nun eins nach dem anderen. Wir starteten unser Wochenende bereits am Freitagabend und staunten nicht schlecht, als und Urs und Sandra das Chalet Sévigny, welches der Ecole Nouvelle de Lausanne gehört, zu Füssen legten. Einfach extrem, jeder sein eigenes Zimmer - und dabei belegten wir gerade mal eins von drei Stockwerken.

Vor der Nachtruhe wurde noch ausgiebig UNO gespielt - ob da wohl alles mit rechten Dingen zugegangen ist? Nach einem ausgiebigen Frühstück wagten wir uns bei Sonne und blauem Himmel auf die herrlichen Neuschneepisten. Am Nachmittag waren dann fast alle Wolken verschwunden, eine steife Bise sorgte für kalte Füsse und Finger.

 

Zurück im Chalet wärmte uns eine warme Dusche und schon gings wieder los auf das kalte Curling-Eis. Wir staunten nicht schlecht, wie extrem schwierig es war, die Steine mit viel Fingerspitzengefühl plazieren zu können.

 

Nebst den zahlreichen Zimmer, gab es auch einen Spielraum, gell Karin ! ! !

Extrem stressig wurde dann der Abend für das Personal des Restaurants, welches wir für unser Abendessen ausgewählt hatten - mussten doch 8 hungrige Mäuler mit Fondue Chinoise à discrétion gestillt werden. Zurück im Chalet wurde gewürfelt. Bei Müller / Meier bzw. viel "Bluff" hat die Bachmann-Connection ganz schön zugeschlagen. Ein letztes Bier und ab gings ins Bett.

Die Organisatoren bei der Morgentoilette

Am Sonntag brach am Mittag der Föhn zusammen - eine kleine Gruppe brachte sich rechtzeitig nach Champéry in Sicherheit. Die restlichen wurden von einem extremen Schneesturm überrascht. Wind, Kälte und SChnee wurde und ins Gesicht gepwitscht. Der herumwirbelnde Schnee stellte uns fast den Schnauf ab, so dass wir froh waren, als wir uns endlich zur Bergstation der Luftseilbahn durchgekämpft hatten.

So was habe ich noch nie erlebt, lautete die einhellige Meinung aller Beteiligten. Dem Schneesturm entronnen, stärkten wir unseren Magen. Zum Glück konnte nach rund 2 Stunden die Gondel wieder fahren und uns somit einen langen Umweg über Les Crosets ersparen. Ein grosses Dankeschön für das gut organisierte Extremskiweekend geht an Urs und Sandra. Wie wird wohl das Motto im nächsten Jahr lauten ?

Adrian Zaugg